
Aktuell / Generalversammlung 2010
Stimmungsvolle und unterhaltsame Jahreshauptversammlung 2010
Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden, Traugott Bruskowski, und einem Musikstück der Kapelle berichtete Bruskowski über das vergangene Vereinsjahr, „das es in sich hatte“. Nachdem 2008 eher ruhig verlaufen war, standen in 2009 wieder viele Termine: begonnen wurde im Januar mit der Winterfeier, im April fand das Konzert mit dem Motto „Eine Reise um die Welt“ statt, auf das sich die Kapelle u. A. auf einem Probenwochenende vorbereitet hatte. Nach dem Maibaumstellen am 30.04. und dem traditionellen Maiwecken am Morgen des 1. Mais, stand nachmittags eine 48 km lange Radtour an. Beim Festumzug anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Turnerschaft spielte zum einen die Kapelle auf, zum anderen stellte der Verein 2 Festwagen. Neben einigen Auftritten bei Nachbarvereinen und beim hiesigen Pfarrfest, fand im Sommer auch der Vereinsausflug statt. Am 22. Juli wurde das beliebte Heckenfest veranstaltet, ein kleiner Vorgeschmack auf das Mammutprojekt „Straßenfest 2009“. Hier war der Musikverein an allen Ecken und Enden präsent: die Kapelle spielte zur Eröffnung des Festes, bevor sich die Musiker auf die sage und schreibe 3 Stände in der Lindenstraße verteilten. Und nebenher war der Verein auch für die Bewirtung und Unterbringung des Schweizer Musikvereins aus Neerach verantwortlich. Besonderen Dank sprach Bruskowski nochmals den geduldigen Gastfamilien Otto Fettig, Manfred Wild und Gebhard Fettig aus der Lindenstraße aus. Nach diesem Veranstaltungsmarathon war es eine kluge Entscheidung der Verwaltung, kein Musikfest im Oktober durchzuführen. Denn auch zum Jahresende standen noch genug Verpflichtungen auf dem Terminplan: die Kapelle spielte zum Volkstrauertag, beim Seniorennachmittag, an Heilig Abend auf dem Friedhof und bereitete sich Anfang Dezember mit einem weiteren Probenwochenende auf die Winterfeier vor. Parallel hierzu hatte die Theatergruppe ab Ende September mit den Proben für die Winterfeier begonnen.

Erster Vorstand und Schriftführerin
Die Jugendleiterin Jennifer Wild konnte in ihrem Bericht über die Jugendarbeit auf mehrere erfolgreich durchgeführte Freizeitaktivitäten hinweisen. So biete - über die musikalische Ausbildung von derzeit 31 Jungmusikern hinaus - der Verein seinen Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erhielt Franziska Westermann, das JMLA in Silber Kathrin Fettig und Anna Bischoff.
Nichts Schlimmeres als ein Kassenbericht bei einer Jahreshauptversammlung! Nicht so beim Musikverein: hatte schon der ehemalige Kassier Roland Weidenbacher mit Comics für willkommene Abwechslung bei all den schnöden Zahlen gesorgt, so verfeinerte der seit 2 Jahren amtierende Kassier Wolfgang Götz mittels einer Powerpointpräsentation den Unterhaltungswert seines Kassenberichts. Zur Einstimmung fungierten alle Anwesenden als Publikumsjoker à la „Wer wird Millionär“ und hatten ihr Votum zu verschiedenen Fragen rund um die Vereinsfinanzen abzugeben. Derart spielerisch in die Materie eingeführt, waren die Bilanzen leichte Kost: im abgelaufenen Jahr konnte der Verein einen Überschuss erwirtschaften, die größte Einnahmequelle war dabei der Speisen- und Getränkeverkauf auf Festen. Die höchsten Ausgaben verursachte die Ausbildervergütung. „Für das laufende Jahr 2010 können wir von einer gesunden Finanzierung des Vereins ausgehen“. Des Weiteren verwies Wolfgang Götz auf die neue Bildergalerie auf der Internetseite des MVS. Die Kassenprüfer Alois Boos und Josef Götz bescheinigten dem Kassier eine ordnungsgemäße Buchführung und empfahlen dessen Entlastung.

Kassier Götz beim Kassenbericht
Nach einstimmiger Entlastung des Vorstands und der Verwaltung standen Neuwahlen an, bei denen es keine Veränderungen gab: Traugott Bruskowski (1. Vorsitzender), Wolfgang Götz (Kassier) und Andrea Götz (Schriftführerin)wurden in ihren Ämtern bestätigt, ebenso die aktiven Beisitzer Martin Boos, Patrick Wild und Martin Fettig, sowie die Kassenprüfer. Anschließend wurden 45 Mitglieder des MV Steinmauern zu Ehrenmitgliedern ernannt (siehe separater Bericht). Zu guter letzt stand auch in diesem Jahr eine Satzungsänderung an. Aufgrund einer neuen Verordnung müssen Musikvereine unter bestimmten Bedingungen in die Künstlersozialkasse zahlen. Um dies zu vermeiden und um sich von privaten Musikschulen abzuheben, wurde in den Paragraphen 2 der Satzung, der den Zweck des Vereins definiert, das Wort „Brauchtum“ aufgenommen.
Wie es sich bei der Generalversammlung eines Musikvereins gehört, schlossen zwei weitere Musikstücke der Kapelle den offiziellen Teil der Veranstaltung

Zufriedener 1. Vorstand und Kassier